Rauchstopp Support - Tag 11

Ballaststoffe – Fitness für den Darm

Würde man die durchschnittliche Ernährungsweise in unserer modernen westlichen Industriegesellschaft aus der Sicht eines Ballaststoffs betrachten, wäre das keine Erfolgsgeschichte. Obwohl die Wissenschaft diese unverdaulichen Bestandteile der Nahrung fälschlich „Ballast“ taufte, waren und sind die inzwischen in Faserstoffe umbenannten wichtigen Vitalstoffe für unsere Gesundheit unverzichtbar.

Die fleißigen Verdauungshelfer erhöhen das Speisevolumen und verlängern das Sättigungsgefühl. Sie senken den Säuregehalt im Dickdarm und können so vor der Entstehung von Tumoren im Darm schützen. Außerdem transportieren sie Cholesterin aus dem Körper und helfen Fett abzubauen bzw. durch ihre Behinderung von fettaufspaltenden Enzymen die Fettaufnahme zu reduzieren. Schließlich sind Faserstoffe, weil sie auf ihrer Reise durch den Verdauungstrakt selbst nicht chemisch verändert werden, ideal zum Abtransport von Giftstoffen. Sie binden schädliche Substanzen an sich und befördern sie aus dem Körper hinaus.

Übrigens beginnt die Putztruppe ihre Arbeit bereits im Mund: Faserstoffhaltige Nahrungsmittel müssen länger und intensiver gekaut werde. Bei diesem Prozess massieren wir das Zahnfleisch, kräftigen den Zahnschmelz, produzieren mehr Speichel und nehmen aufgespaltene Zuckerreste gleich mit.

Vor dem Einzug der Fertiggerichte und vielerlei industriell verarbeiteter Lebensmittel in unsere Küchen nahmen die Menschen in unseren Breitengraden täglich rund 65 Gramm Ballaststoffe auf. Das meiste davon in Form von Gemüse und den alten Getreidearten in Vollkornqualität. Um auf die empfohlenen 30 Gramm pro Tag zu kommen, sollten wir uns an dieser Ernährungsweise orientieren. Sie kennen die Empfehlungen: saisonal, regional und am besten in Bio-Qualität sollten die Lebensmittel sein, die in unseren Kochtöpfen bzw. auf unseren Tellern landen.

Die besten Ballaststofflieferanten beim Getreide sind Dinkel, Gerste und Hafer (7 – 11 g pro 100 g); bei den Gemüsen punkten die Kohlsorten Brokkoli, Grünkohl und Weißkohl (zu Sauerkraut vergoren) mit 4 – 8 g/100 g. Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen liefern zwischen 12 und 25 g/100 g und bei den Früchten liegen Birnen, Bananen und rote Beeren mit 8 – 13 g/100 g vorn. Spitzenreiter sind jedoch Nüsse und Samen mit bis zu 70 g Ballaststoffanteil pro 100 Gramm (Flohsamenschalen). Starten Sie am besten damit zum Frühstück – und streuen einen Teelöffel Kerne drüber.

Knusperbrot – ein gesunder Ballaststoffvorrat

Zutaten:

125 g Haferflocken
125 g Weizenkleie
350 – 400 ml Wasser
100 g gemischte Körner (Sesam, Leinsaat, Kürbiskerne o.ä.)
1 TL Salz oder Zwiebelsalz
1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Haferflocken und Weizenkleie mit ca. 350 ml Wasser mischen, 1. Std. in den Kühlschrank stellen. Danach evtl. noch etwas Wasser unterrühren, wenn der Teig zu trocken erscheint. Die gemischten Körner, das Salz und den Zitronensaft hinzufügen, durchkneten.

Das Ofenblech mit Backpapier oder Backfolie auslegen, den Teig darauf verteilen und dünn wie Knäckebrot andrücken.
Bei 75 Grad C und Umluft 20 Min. backen.

Das Brot dann kurz herausholen und bevor es hart wird mit dem Rädchen in 12 Scheiben (Quadrate oder Rechtecke) unterteilen. Anschließend weitere 45 – 60 Minuten bei ca. 150 ° C richtig durchbacken, bis es knusprig und ganz trocken ist.

Nach dem Auskühlen in einer Dose aufbewahrt ist das Knusperbrot lange haltbar, sodass Sie immer einen gesunden Vorrat an leckerem Brot mit hohem Faserstoffgehalt haben.

Regina Hildebrandt bigmoment – Bussestr.13 – 22299 Hamburg Telefon 040-57 26 12 51 – hildebrandt@bigmoment.de

Reif fürs Nichtrauchen?

Finden Sie heraus, ob Sie das Zeug zum Rauchstopp haben

Mit diesem Test ergründen Sie Ihre inneren Überzeugungen in Bezug auf das Rauchen. Sie erkennen, wo Sie ansetzen können, um alte Glaubensmuster zu überwinden – und steigern damit Ihre Chancen für den Erfolg. Schließlich erhalten Sie Tipps, was Sie als erstes dafür tun können.

Bestellen Sie jetzt den kostenlosen Selbsttest!